1. Nebenwirkungen aufgegriffen. Die SWOT-Analyse entstand aus eine Studie

1.   Einleitung  

Medizintourismus in Indien hat sich zum wachsenden Segment
der Tourismus entwickelt. In der Welt, steht Indien an der zweite Stelle für
den Medizintourismus. Wegen der Kostenvorteile ist es ein beliebtes Ziel für
Menschen aus der ganzen Welt geworden.

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Laut Nikhila M. Vijay ist Medizintourismus das neue
Privatisierungs- ‚Mantra’ des indischen Gesundheitswesens. Die Regierung
versucht das Land voranzubringen mit  „erstkassiger
medizinischer Versorgung zu Dritte Welt-Preise”. 1

In einer Studie von McKinsey und dem Spitzenverband der
indischen Wirtschaft, der „Confederation of Indian Industry” (CII), wird
geschätzt, dass der Medizintourismus Indischen Krankenhäusern bis zum Jahr 2012
Einnahmen in Höhe von 2,2 Miliarden US-Dollar pro Jahr einbringen wird. 1

In Folgenden wird der Medizintourismus in Indien genauer
betrachtet. Zuerst wird die Destination kurz beschrieben, die Möglichkeiten die
man als Tourist hat um das Land zu erleben und die Qualität von der Gesundheitsversorgung
zu bekommen.

Zunächst wird auf die Methodik eingegangen und die
Strategien des medizinischen Tourismussektors in Indien werden genau erklärt.

Anschließend werden die Chancen, Risiken und Nebenwirkung,
die im Zusammenhang mit dem Medizintourismus in Indien auftreten, betrachtet.

 Aus eine gründliche
Internetrecherche wird eine SWOT-Analyse durchgeführt.

In einer kurzen Zusammenfassung werden sämtliche genannten
Punkte noch einmal kurz aufgegriffen.

 

2.   Methodik und Strategien des medizinischen
Tourismussektors in Indien

           a.  
Methodik

Um genügend Fakten zum Bereich des Medizintourismus, der
Destination Indien und der Interaktion der beiden Punkten zu sammeln, wurden
Artikeln bearbeitet und viel recherchiert. Die Strategien des medizinischen
Tourismussektors entstehen aus

„Medical Tourism in
India: Growth or Dilemma „ Studie. 2

Das Medizintourismus
wird auch in ein andere Ebene betrachtet und aus eine Analyse werden die Risiken
und Nebenwirkungen aufgegriffen. Die SWOT-Analyse entstand aus eine Studie von Puneeta
Ajmera, Dr. Mahavir Singh und Dr. H.K. Satia mit dem Titel „ Prioritization of
Strengths, Weaknsses, Opportunities and Threats of Indian Medical Torism Sector
Using Itntegrated SWOT AHP Analysis.” Abbildungen wurden in Microsoft Word angefertigt
oder unter Angabe der Quelle aus dem Internet eingefügt.

 

            b.   Medizintourismus in Indien

 

Indien ist ein Staat in Südasien mit über
1,3 Milliarden Einwohnern und ist in 28 Bundesstaaten aufgeteilt. Im Norden
findet man das Gebirge Himalaya, im Süden ist Indien durch den Indischen Ozean
begrenzt. Das Land ist als Urlaubsziel durchaus beliebt und nicht nur wegen der
traumhafte Strände, sondern auch wegen der beeindruckende Paläste und
atemberaubende Landschaften. Letztens ist das Medizintourismus auch ein Grund,
dass das Land ein beliebtes Reiseziel ist.

                                                    Abb.1:
Medizintourismus in Indien 1

Laut Wikipedia, das Medizintourismus
ist ein wachsender Sektor in Indien. Im Oktober 2015 wurde Indiens
Medizintourismus-Sektor auf 3 Milliarden US- Dollar geschätzt. Es wird
prognostiziert, dass sie bis 2020 auf 7-8 Milliarden US-Dollar anwachsen wird.
Laut dem Verband der Indischen Industrien
(CII) ist der Hauptgrund, warum medizinische Reisen nach Indien kommen, die
Kosteneffizienz und die Behandlung von akkreditierten Einrichtungen auf
Augenhöhe mit den entwickelten Ländern viel niedrigere Kosten. 2

Warum sich behandeln zu lassen in
deinem Land, wo die Wartezeit sehr lange sein könnte. In Indien kann man die
Wartezeit sparen, eine erstklassige Qualität zum günstigen Preis und personalisierte
Service bekommen, noch die Schönheit des Landes genießen.

Das Medizintourismus verspricht viel
mehr in die Zukunft. Es ist nur ein Frage der Zeit um zu sehen was alles sich
entwickeln wird.

 

 

3. Strategien des medizinischen
Tourismussektors in Indien

 

Das Gebiet des Medizintourismus in Indien ist relativ
unerforscht und deswegen das Tourismusministerium, die Regierung, verschiedene
staatliche Tourismusverbände als ein Segment mit viel Potenzial für zukünftiges
Wachstum fördern.

Um mehr Profite zu habe werden verschieden Strategien
entwickelt.

 

 

 

          a1. Produktstrategie

 

In Indien gibt es eine Reihe von Krankenhäusern, die in fast
allen medizinischen Bereichen erstklassige Behandlungsmöglichkeiten bieten, wie
z.B Kardiologie und Herz-Thorax-Chirurgie, Gelenkersatz, orthopädische
Chirurgie, Gastroenterologie, Ophthalmologie, Transplantationen und Urologie. Gut
ausgebildetes medizinisches Personal mit internationaler Bordzertifizierung
(USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Japan) gilt als ein wertvolles
Gut der Unternehmen und wird als wichtiges Instrument zur Förderung von
Gesundheitsdienstleistungen genutzt. Darüber hinaus wird die Spitzentechnologie
und -ausrüstung, die von jedem Krankenhaus zur Verfügung gestellt wird, auch
als eines der Hauptprodukte in dieser Industrie verwendet. Eine andere
Marketingstrategie, die vom Service genutzt wird ist es, mehr Wert durch
Dienstleistungen zu schaffen. Mehrwertdienste wurden geschaffen, um sich von
ihren zunehmenden Mitbewerbern abzuheben, ihre Effizienz zu steigern, Komfort
für die Patienten zu schaffen und die Kundenbeziehungen zu entwickeln und zu
stärken. 3

 

    b1.  Preisstrategie

 

Indiens Gesundheitsdienstleister haben einen
Wettbewerbsvorteil unter ihren Konkurrenten aufgrund ihres hohen Standards an
medizinischen Behandlungen und Service, die den Patienten zu einem sehr
wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden. In Indien werden komplizierte
medizinische Verfahren nur zu einem Zehntel der Kosten in den Industrieländern
durchgeführt, aber in Bezug auf Infrastruktureinrichtungen wie Straßen,
sanitäre Einrichtungen, Unterkünfte und öffentliche Versorgungseinrichtungen
ist viel mehr erforderlich, damit das Land ein Ziel des medizinischen Tourismus
bleibt.

 

    c.  Platzierungsstrategie

 

Das Internet ist das wichtigste
Mittel zur Verbreitung von Informationen in Bezug auf medizinische und
nicht-medizinische Pflegedienstleistungen, die von jedem Anbieter von
Gesundheitsdienstleistungen angeboten werden. Es ist der effektivste und kostengünstigste
Weg, um das Produkt direkt für seine Zielkunden zu erreichen und gleichzeitig
den Patienten dabei zu helfen, korrekte und wertvolle Informationen zu
erhalten, die ihnen eine fundierte Entscheidung ermöglichen. Informatives
Online-Marketing jedes Dienstleisters schafft Bewusstsein für die verfügbaren
medizinischen Behandlungen und beruhigt potenzielle Patienten. Interaktive
Kommunikation, Beschreibung der Behandlungen, Präsentation von Dienstleistungen
und Einrichtungen, Qualitätssicherung wurden auch auf den Websites präsentiert,
um Patienten anzulocken, die sich auf medizinischen Reisen Programm befinden.
Alle Gesundheitsdienstleister profitieren in der Regel von spezialisierten
Agenten bei der Förderung ihres Medizintourismus.

 

              d.  Werbestrategie

Die meisten Gesundheitsdienstleister in
Indien, insbesondere große private Krankenhäuser, nehmen mit Unterstützung der
Regierung an Reisemärkten, Reisemessen, Messen, Ausstellungen, Seminaren,
Konferenzen teil und werben in Reisemagazinen. Darüber hinaus werden auch
andere Informationsmaterialien wie Broschüren, Booklets, Video-Ads,
Papiertaschen und T-Shirts mit Logos verwendet, um auch auf die verfügbaren
Gesundheitsleistungen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus bauen einige
Gesundheitsdienstleister in Indien die Zusammenarbeit mit lokalen Instituten,
Universitäten und medizinischen Fakultäten in anderen Ländern auf, um eine
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissens- und Schulungsaustausch sowie
die Förderung alternativer Gesundheitsdienstleistungen aufzubauen.
Gesundheitsdienstleister nutzen Werbung für medizinische und nicht-medizinische
Dienstleistungen in lokalen und internationalen Medien. Dies alles hilft, die medizinische
Behandlungen zu schärfen und ein positives Bild von der hohen Qualität und dem
internationalen Standard der medizinischen Versorgung in Indien aufzubauen.

 

e.  Menschen
Strategie

 

Eine weitere Strategie, die indische Gesundheitsdienstleister
nutzen können, um die internationalen Patienten für ihre kostengünstigen
Behandlungen in Indien zu gewinnen und die medizinischen Leistungen zu
erhalten, ist die Förderung ihrer gut ausgebildeten medizinischen Fachkräfte,
die sich von namhaften ausländischen Instituten qualifiziert haben. Es ist
anerkannt, dass spezialisierte und qualifizierte Ärzte und Mitarbeiter einen
Wettbewerbsvorteil für Krankenhäuser darstellen. Der Mangel an Ärzten und
ausgebildetem medizinischem Personal wird jedoch als Hauptproblem im
Medizintourismus in Indien behandelt.

 

f.  Prozessstrategie

 

Internationale Patienten, die medizinische Behandlungen
suchen, sind hauptsächlich mit der Qualität der Behandlungen befasst und
möchten, dass die Dienstleister vorzugsweise von einer anerkannten
internationalen Organisation akkreditiert werden, die medizinische Qualität
auditiert. Das medizinische Bildungssystem trägt der ständig steigenden
Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Gesundheitsleistungen im ganzen Land.
Die „Joint Commission International” (JCI) anerkennt und bestätigt, dass der
Standard des Krankenhauses den Standard der medizinischen Einrichtungen im
Vergleich zum Westen erfüllt oder übertrifft.

 

 

4. Chancen, Risiken und Nebenwirkungen

 

 

 

In
der indischen Gesundheitspolitik von 2002 heißt es: „Um aus den komparativen
Kostenvorteilen der meisten inländischen Gesundheitseinrichtungen im sekundären
und tertiären Sektor Kapital zu schlagen, wird diese Politik Angebote für
Patienten aus dem Ausland gegen Bezahlung fördern. Die Erbringung solcher
Dienstleistungen gegen Bezahlung in ausländischer Währung wird als Export
angesehen und kommt in den Genuss aller steuerlichen Anreize, die für
Exporterlöse gelten”.4

Die
Chancen des Medizintourismus in Indien stehen fest. Es wird immer mehr
Patienten geben, die von Indien angezogen werden.

Mit dem
Boom des Medizintourismus in einem Land wie Indien sind jedoch eine ganze Reihe
Risiken und Nebenwirkungen verbunden.4 Dazu gehört beispielsweise das Problem der umweltgerechten
Entsorgung von Krankenhausabfällen oder der illegale Handel mit Organen.4  Während
die medizinische Versorgung der indischen Bevölkerung sehr zu wünschen übrig
lässt ist, werden mit knappen Steuermitteln Privatkliniken für die Reichen
subventioniert.4

Krankenhausabfälle
sind Infektiös und gesundheitsgefährdend. Nach
Angaben der indischen Nichtregierungsorganisation „Toxics Link” entsteht pro
Krankhausbett im Durchschnitt ein Kilogramm Abfall pro Tag.4 Davon werden zehn bis 15
Prozent als infektiös, fünf Prozent als gesundheitsgefährdend und der Rest als
hausmüllähnliche Abfälle eingestuft. Eine große Privatklinik in städtischer
Umgebung produziert bis zu zwei Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.4

Ein anderes Problem sind die
illegale Organtransplantationen. Die indische Regierung hat den Verkauf von
Organen unter Strafe stellt. Mit diesem Gesetz werden erstmals Standards für
Krankenhäuser festgelegt, die Organtransplan­tationen durchführen, und wer
rechtlich überhaupt als Organspender in Frage kommt. Doch aufgrund
ineffizienter Regulierung und Korruption im Gesundheitssystem ist der illegale
Organhandel in Indien weit verbreitet.4 In
einer Studie über den Handel mit Nieren in Indien stellte Dr. Madhav Goyal von
Geisinger Health System in den USA 2002 fest, dass 96 Prozent der Teilnehmer
der Studie ihre Niere zum Preis von rund 1.000 US-Dollar verkauft hatten, um
Schulden zu bezahlen. 4 Einige
Jahre nach dieser „Organspende” hatte sich der Gesundheitszustand der meisten
Probanden deutlich verschlechtert.. Zum Zeitpunkt der Organspende lebten 54
Prozent der Probanden unter der Armutsgrenze. .4Zum Zeit­punkt der Untersuchung, einige Jahre später, waren es
71 Prozent. .4

Nach einem Bericht in der
Zeitschrift „Frontline” benötigen in Indien rund 100.000 Menschen pro Jahr
dringend eine Nierentransplantation. .4Hinzu kommen schätzungs­weise zwei Millionen Menschen mit
Nierenproblemen. Die in Indien durchgeführten Transplantationen werden jedoch
auf weniger als 3.000 pro Jahr geschätzt – ein Bruchteil der Fälle, in denen
eine Nierentransplantation nötig ist. .4 Eine Chance bekommen nur diejenigen, die dafür entsprechend
zahlen können. Gleichzeitig „exportiert” Indien Organe, um mehr
wirtschaftliches Wachstum zu erreichen. .4

Weniger Menschen haben Zugang
zu ausreichender Gesundheits­versorgung. Bei einigen Behandlungen wie
beispielsweise der Dialyse, ist das heute schon der Fall.

Die Nachfrage nach den
Leistungen privater Kliniken als Folge des Medizintourismus-Booms wird aller
Voraussicht dazu führen, dass diese Kliniken weiter ausgebaut werden. Dafür
wird mehr medizinisches Personal gebraucht. Kurzfristig besteht eine Lösung
darin, Ärzte aus dem öffentlichen Gesundheitswesen anzuwerben, oder qualifi­ziertes
medizinisches Personal aus Kleinstädten oder kleineren Krankenhäusern in die
Metropolen zu locken, in denen fast alle großen privaten Kliniken angesiedelt
sind. Dadurch verlieren immer mehr Menschen den Zugang zu bezahlbaren
medizinischen Leistungen. Gelingt es der Regierung nicht, medizinische
Versorgung bereitzustellen, die sich auch ärmere Bevölkerungsgruppen leisten
können, so wird dies die gegenwärtige Situation weiter verschlimmern.

 

5. SWOT-Analyse

 

SWOT ( Strengths, Weaknesses, Opportunities und
Threats)- Analyse  ist ein oft
angewendete Methode, wo die Stärken und Schwächen (interne Faktoren) einer
Orgaanisation zusammen mit Chancen und Risiken (externe Faktoren) des
Marktumfelds untersucht werden. Um strategische Entscheidungen zu treffen ist
SWOT die beste Methode. Im Bezug auf strategische Faktoren sind die internen und
externen Faktoren die wichtigsten Faktoren für die Zukunft eines Unternehmens.

 

 

 

 

                                                     Abb.2: SWOT-Analyse 5

 

Stärke
 
 
Welche Stärke kann Ziele Erreichen
 
 
S1-Verfügbarkeit von exklusiven
Flügen
S2-alternative Behandlung wie Yoga
und                 Ayurveda
S3-starker Apothekensektor
S4-Verfügbarkeit von
hochqualifizierten und erfahrene Ärzten
S5-beste Technologie und Qualität
in Indien
S6-Infrastruktur von indischen
Krankenhäuser
S7-geringere Kosten für
medizinische Verfahren
S8-Privatisierung des
Gesundheitssektors
S9-spezielle diätetische Dienstleistungen
für internationale Patienten

Schwäche
 
Welche Schwächen sind nötig, um
damit umzugehen?
 
 
W1-Online-präoperative
Beratungsstelle nicht häufig verfügbar
W2-keine Vereinbarung mit   Versicherungsunternehmen
W3-komplizierte Ablösung von
Verfahren und Rechnungsabwicklung
W4-keine medizinische
Rechtssicherheit für medizinische Touristen
W5-Luft- und Wasserverschmutzung
in Indien
W6-Mühsame Überprüfungsklausel für
medizinische Touristen
W7-Niveau der Patientenversorgung
nicht auf Augenhöhe

Chancen
 
Welche Möglichkeiten können wir nutzen?
 
O1- Behandlung vergleichbar mit
entwickelten Ländern
O2- Verfügbarkeit von
internationalen Küchen
O3 – gute Koordination zwischen
Abteilungen und Abteilungen
O4 – Politische Stabilität
O5 – Wirtschaftliche Rezession
O6 – Nationale Gesundheitspolitik
O7- Dolmetschereinrichtung

Bedrohungen
Welche Bedrohungen müssen beachtet werden?
T1-Online-Diagnoseeinrichtung
T2-klinische
Exzellenz
T3-Unzureichende
Transporteinrichtung
T4-Konnektivität
aus anderen Ländern nicht gut
T5
– Ärztliches Visum teuer
T6-Kosten
von medizinischen Visa ist hemmend
T7-Korruption
im Grant-Visum
T8-Verlängerung
des Visums braucht Zeit
T9-zwei
Monate Kühlzeit ist für die Verlängerung der medizinischen Visa erforderlich
T10-Nichtverfügbarkeit
von spezialisierten Verfahren
T11-ethnische
Probleme im Zusammenhang mit MT

 

                               Abb3: SWOT-Analyse des indischen medizinischen
Tourismus

 

 

 

Die SWOT-Analyse des
medizinischen Tourismussektors in Indien zeigt, dass sich aus Sicht
internationaler Patienten alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Yoga und
Ayurveda als die größte Stärke und Kosten von medizinischen Verfahren erwiesen
haben, die vergleichsweise geringer als die der entwickelten Länder sind.
Indien bietet zahlreiche Möglichkeiten im Bereich des medizinischen Tourismus,
da es im Vergleich zu entwickelten Ländern wie den USA und Großbritannien, wo
46,6 Millionen Menschen nicht versichert sind, eine günstigere Behandlung
bietet. Abgesehen von hohen Kosten für medizinische Behandlungen gibt es lange
Wartelisten für Operationen in Großbritannien (Starr Sered und Fernandopulle,
2005; Aston, 2006; Milstein und Smith, 2006a; Horowitz, 2007). Die
Infrastruktur von indischen Krankenhäusern auf Augenhöhe mit denen der
entwickelten Länder sowie die Bereitstellung exklusive Flüge für medizinische
Touristen sind weitere Stärken. Medizinische
Touristen wählen Indien als ihr günstiges Ziel wegen der Schlüsselmöglichkeiten
im indischen Gesundheitssektor in Form von effizienten Infrastrukturen und
Technologie. Qualifizierte und fachkundige Arbeitskräfte in indischen
Krankenhäusern sind eine weitere Stärke, die in der Lage ist, mit jeder Art von
medizinischen Komplikationen fertig zu werden. Die meisten Ärzte und Chirurgen
in indischen Krankenhäusern sind in medizinischen Einrichtungen in den USA, in
Europa oder in anderen entwickelten Ländern ausgebildet oder haben dort
gearbeitet. Indische Krankenschwestern gehören zu den besten der Welt.

Der indische
Pharmazie-Sektor belegt in indischen Krankenhäusern den achten Platz.
Diätetische Dienstleistungen sind das Gebiet, das von den Subjekten am
wenigsten bewertet wird, die für das Messen der Perspektive des indischen
Krankenhauses der Globalisierung der Gesundheit eingeschrieben sind, die zeigt,
dass der Bereich der Gastronomie nach den Bedürfnissen der medizinischen
Touristen aus verschiedenen Ländern verbessert werden muss. Nach Angaben der
Befragten waren rund 35% der medizinischen Touristen nicht zufrieden mit der
Qualität des Essens. Begleiter der Patienten erlitten auch das gleiche Problem,
das darauf hinweist, dass dieser Bereich ernsthaft betrachtet werden muss.
Keine Vereinbarung von Krankenhäusern mit Versicherungsgesellschaften für
medizinische Touristen wurde zuerst als Schwäche des indischen Medizintourismus
eingestuft. Nur einige der Krankenhäuser in Indien haben Verbindungen zu
Versicherungsgesellschaften, was eine Behandlung für medizinische Touristen
schwierig macht. Eine weitere Schwäche des indischen Medizintourismus ist die
polizeiliche Überprüfung und die Bereitstellung von medizinischer
Rechtssicherheit für medizinische Touristen. Die Kategorie der medizinischen
Visa wurde kürzlich in Indien eingeführt, aber aufgrund der umständlichen
polizeilichen Verifizierungsklausel empfiehlt die Abteilung für internationale
Patientenbetreuung in Krankenhäusern, dass ausländische Patienten mit einem
regulären Touristenvisum fliegen. Die Verlängerung auf ein medizinisches Visum
wird nur aus medizinischen Gründen gewährt, wodurch der Aufenthalt des
Patienten in Indien für eine dringende ärztliche Behandlung gewährleistet wird.
Eine Gefahr der Globalisierung der Gesundheitsdienstleistungen in Bezug auf die
medizinische Tourismusindustrie ist der Bereich der gesundheitlichen
Ungleichheit im öffentlichen Sektor. Private Krankenhäuser kümmern sich
hauptsächlich um medizinische Touristen, was eine Abwanderung von
Arbeitskräften aus öffentlichen in private Krankenhäuser zur Folge hat. Ein
vergleichsweise hohes Problemniveau wird von medizinischen Touristen in Bezug
auf Faktoren wie Luft- und Wasserverschmutzung, Starkstrom, Bettler,
Gesundheitsversorgung und sanitäre Bedingungen berichtet.

Die nationale
Gesundheitspolitik von 2002 zur Förderung des Medizintourismus in Indien eignet
sich eher für die primäre und sekundäre Versorgung als für die tertiäre
medizinische Versorgung. Im Bereich des Medizintourismus gibt es ein Monopol
auf private Unternehmen, und die Beteiligung der Regierung ist sehr wenig
dafür, es zu fördern. Politische Stabilität in Indien, kombiniert mit
erfahrenen, qualifizierten Beratern und der Infrastruktur von indischen
Krankenhäusern auf Augenhöhe mit Industrieländern mit international anerkannten
Spezialisten sind die wichtigsten Wachstumstreiber der Internationalisierung
der indischen Gesundheitsdienste.